„Wer bist du?“ – Das fragt der sterbenseinsame junge Benni den unbekannten, seltsam organisch anmutenden Planeten, den er am Firmament entdeckt hat und der unserer Erde immer näher kommt. Er fragt es aber auch sich selbst und seinen Körper. Denn der ist offensichtlich ganz und gar nicht okay. Da bewegt sich etwas unter seiner Bauchdecke. Etwas Pulsierendes, Schleimiges. Und es will heraus. Sieht aus, als hätte die Welt etwas höchst Besonderes für ihn geplant. Welche Welt auch immer.
Fremd in der Welt zu sein: Dieses Gefühl verkörpert Benni aufs Bedrückendste. Und es tut nicht gut, ihm dabei zuzusehen, wie er blass und kränklich durch ein Leben schleicht, das ihm keine Freude oder Wärme zuteil werden lässt. Der Film fängt das in starken Bildern ein – vor allem aber ist es das Sounddesign, das schier überwältigt, wenn wir in überaus heftigen Szenen veranschaulicht bekommen, was da in ihm steckt. Eine beeindruckende Kreuzung aus Body Horror, Sci-Fi und Drama.