Krebs. Nur noch sechs Monate geben die Ärzte Mickey. Kein Wunder, dass die junge Frau nach jedem Strohhalm greift und ihren überaus skeptischen Vater überredet, mit ihr die mysteriöse Heilerin Solveig aufzusuchen, die in einer verwunschenen Hütte tief im Wald haust. Doch vor jeder Erlösung kommt das Leid. Und Solveigs dunkle Rituale bergen eine Menge davon. Sie führen uns an einen Ort, wo Leben und Tod fast eins zu sein scheinen. Es trennt sie nur ein dünner Schleier. Bereit, ihn zu lüften?
Wo eine nackte Frau in einem Pfuhl aus Blut und Knochen meditiert, ist ein hypnotisierendes Filmerlebnis nicht fern. Gehauchte Beschwörungen und wirkstarke Bilder von Schönheit und Verfall geleiten uns durch ein schwarz-esoterisches, dezidiert anti-christlich geprägtes Folk- und Hexen-Horror-Werk, bei dem die oft geradezu unwirkliche Atmosphäre wichtiger als die eigentliche Handlung ist. Und bei dem es Dinge zu sehen gibt, die man nie wieder vergessen wird. Auch wenn man es gerne möchte.