Man nennt ihn nur den „Hammer“, und wenn nötig, schmiedet er glühendes Eisen auch mit der blanken Faust: Die Bewohner eines baskischen Dorfes fürchten Einsiedler Patxi. Er hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, heißt es. Als aber die kleine Usue in seine Fänge gerät und ein Regierungsbeamter von einem enormen Goldschatz in seinem Besitz berichtet, macht sich ein Lynchmob auf, Patxis mit tödlichen Fallen gesichertes Domizil zu stürmen. Doch dort öffnen sich die Tore zur Hölle… wortwörtlich!
Eine unglaublich atmosphärische und unterhaltsame Verfilmung der baskischen Version einer uralten Volkssage, die es als „Der Schmied und der Teufel“ auch in die Sammlung der Gebrüder Grimm schaffte. Was wie ein düsterer Horrorfilm anno 1835 beginnt, wandelt sich bald zur Dark Fantasy mit wachsenden, teils sehr politischen Comedy-Anteilen. Neben dem liebevollen, authentisch wirkenden Setdesign beeindruckt vor allem die bildgewaltige Kameraarbeit – und das herrliche Oldschool-Dämonenkostümdesign.