Das Leben von Schauspielerin Rose steht an einem Wendepunkt: Endlich erhält sie die Chance auf eine Traumrolle, da erfährt sie, dass sie schwanger ist. Sie entschließt sich zur Abtreibung, und zwar in ihrem Heimatort. Dort landet sie in einem Hotel, das offenkundig ein gutes Stück jenseits unserer Realität angesiedelt ist – und das sie nicht mehr verlassen kann. Verloren in Raum und Zeit und umgeben von seltsamen Gestalten, ist sie gezwungen, die brutalen Dämonen ihrer Kindheit zu konfrontieren.
Ein Hotel in leuchtendem Pink, das sich langsam in ein surreales, lebendiges Labyrinth verwandelt. Sheryl Lee in einer Nebenrolle. Ein Gewaltmarsch durch Traumata und, wörtlich wie figürlich, offene Wunden. Es ist kein Zufall, dass im Abspann David Lynch gedankt wird. Ein Film, der vor Themen, Ideen und Symbolgehalt schier überfließt, seiner inhaltlichen Komplexität zum Trotz aber ein cineastisches Fest in 16 und 35 mm ist – auch Lucy Fry in der Hauptrolle sei Dank.