Die rein weibliche Metal-Band Jump Scare bezieht 1990 Quartier in einer Bruchbude mitten in der Wüste, um neue Songs zu schreiben. Keine gute Idee, denn so richtig toll ist die Stimmung untereinander in der abgefuckten Einöde nicht. Und ob es Zufall ist, dass ihre Vorbilder Blitzgasm genau hier zum letzten Mal gesehen wurden? Das wird doch nichts mit der degenerierten Kannibalenfamilie nebenan zu tun haben, oder? Hey, stimmt es eigentlich, dass Kühe explodieren, wenn sie das falsche Gras essen?
Unser Abschlussfilm – Party-Zeit! Da kommt dieser wilde Hyper-Style-Streifen wie gerufen. Visuell ist er ein Fest der Extreme: Von greller Neon-Optik wechselt er zu ausgewaschenen Wüsten-Bildern und zurück, wirft Monty-Python-artige Animationen rein und wechselt mehrfach das Bildformat. Bis er irgendwann zur delirierenden TCM-Hommage wird. In der hektoliterweise Blut spritzt. Auch der (fast Metal-freie) Soundtrack ist farbenfroh. Jump Scares gibt es übrigens keine. Dafür umso mehr Jump Cuts!