Der alte Sadyk wird von allen nur „Stinker“ genannt. Ihm selbst stinkt auch etwas: sein Leben. Beim Versuch, es sich zu nehmen, kommt ihm jedoch ein Alien in die Quere, das in einem neongrünen Kackfladen in die kasachische Einöde kracht. Es entpuppt sich als netter Kerl, der schnell wieder heimwill – so behaglich es im örtlichen Plumpsklo auch ist. Die Zeit drängt: Regierungsbeamte durchkämmen die Gegend, um sie für hohen Besuch von allem Unerwünschten zu säubern. Ganz besonders von Stinkern…
Sind Aliens die besseren Menschen? Nach Sichtung dieses so warmherzig charmanten wie überdreht lustigen Films ist man (mal wieder) geneigt, das zu bejahen. Ausgestattet mit wuchtig-großem Score und sehr handgemachten Maskeneffekten, zeigt er mit schwarzhumorigem Gestus auf, wie einfach wir die Erde zu einem besseren Ort machen könnten. Eine wahnwitzige Sci-Fi-Dramödie vom, Entschuldigung, Arsch der Welt, die mit dem Ende beginnt. Dem Abspann nämlich. Zum Glück geht’s danach erst richtig los.