Damit aus dem sensiblen, schüchternen Martín „etwas wird“, zwingt ihn sein Vater auf die Jagd zu gehen. Mit ihm und seinem Chef, einem störrischen Wichtigtuer. Im Wald herrscht keine Ruhe. Hetze und rassistische Tiraden sind die Hymnen des Jagdausflugs. Bald ist der erste Rammler erlegt. Die Männer ergötzen sich auf martialische Weise am Tod des Tieres. In Martín brodelt es. Auch die Natur scheint etwas Gewaltiges auszubrüten. Gemeinsam schlagen sie zurück und aus Jägern werden Gejagte.