Plötzlich ist da ein Loch im Asphalt vor dem Einkaufszentrum. Mit ihm kommen sinistre Dinge über das kleine kanadische Städtchen Westridge – und die werden uns komplett durch eine niemals endende Reihe von Werbespots im Lokalfernsehen erzählt. Diese werden immer grotesker und scheinen eine Botschaft vermitteln zu wollen. Sie wird allerdings übertönt durch die lauten, quietschbunten Spots des neuen „All you can eat“-Restaurants Buffet Infinity. Dann beginnen immer mehr Menschen zu verschwinden…
Subversives Indie-Kino im Trash-Gewand aus der Hölle des 90er-Jahre-Privatfernsehens: Der Film besteht (fast) ausschließlich aus handgemachten Werbeclips der Müll-Klasse, mit bis zum Augen explodieren hochgedrehtem Kontrast, die bald aufeinander Bezug zu nehmen beginnen. Eine unsichtbare Hand zappt uns durch die schrille, stilecht auf ein altes VHS-Tape aufgenommene Bilderflut. Das Wundersame: Es gelingt der Narration tatsächlich, darüber eine kohärente, äußerst beunruhigende Story zu vermitteln.